Ratgeber Wärmepumpen

Sole-Wasser-Wärmepumpen: Heizen und Kühlen mit Erdwärmepumpe

Sie fragen sich, was Erdwärmepumpen sind? Ganz einfach: Sie sind eine umweltfreundliche und kostengünstige Heizalternative. Im speziellen sind Sole-Wasser-Wärmepumpen sehr effektiv. Die Pumpe nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs, um Ihr Zuhause zu heizen und zu kühlen. Im Winter wird die Wärme aus dem Erdreich genutzt und im Sommer wird das Haus durch die kühle Erde gekühlt. Es ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sehr kosteneffizient. Machen Sie den Schritt und investieren Sie in eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, um Ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und Geld zu sparen.

Überblick Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe)

Vorteile einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Effizienz: Hohe Effizienz bei der Wärmeumwandlung durch Nutzung der Erdwärme.

Geringe Betriebskosten: Reduzierte Betriebskosten aufgrund der konstanten Temperatur der Erdwärme.

Umweltfreundlichkeit: Niedrige CO2-Emissionen, da die Wärmequelle erneuerbar ist.

Vielseitigkeit: Eignet sich für Heizung und Warmwasserbereitung in Wohn- und Gewerbegebäuden.

Unterschied zu anderen Wärmepumpen

Wärmequelle: Nutzt Erdwärme (Sole) als primäre Wärmequelle im Gegensatz zu Luft oder Wasser.

Stabilität: Konstantere Temperatur der Erdwärme im Vergleich zur Luft, was zu höherer Effizienz führt.

Größere Installationstiefe: Benötigt eine Tiefenbohrung oder Flächenkollektoren für die Soleaufnahme.

Wie funktioniert eine Sole-Wasser Wärmepumpe?

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Heizen mit Wärme aus Erdwärme

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe bietet eine nachhaltige und effiziente Lösung für die Wärmeversorgung von Gebäuden, indem sie die natürliche Erdwärme als erneuerbare Energiequelle nutzt.

Regli Ratgeber Infografik Funktionsweise Sole-Wasser-Wärepumpe Wärmekreislauf von Umweltwärme zu Wärmepumpe zu Heizung
Funktionsweise einer Sole-Wasser Wärmepumpe.
  1. Wärmeaufnahme aus dem Boden: Die Wärmepumpe beginnt ihren Zyklus im Erdkollektor, einem System von Rohren, das unter der Erde verlegt ist. Eine Solelösung, meist eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel, zirkuliert durch diese Rohre und nimmt die Erdwärme auf.
  2. Verdampfung: Die erwärmte Sole wird zum Verdampfer der Wärmepumpe geleitet. Hier gibt sie ihre Wärme an das Kältemittel ab, das bei niedrigeren Temperaturen als Wasser verdampft. Das Kältemittel erwärmt sich und verdampft.
  3. Kompression: Der verdampfte Kältemitteldampf wird anschließend in den Verdichter gepumpt. Durch die Kompression erhöht sich der Druck und die Temperatur des Kältemittels steigt weiter an.
  4. Wärmeabgabe: Das heiße Kältemittel gelangt nun in den Kondensator. Hier gibt das Kältemittel seine Wärme an das Heizsystem des Gebäudes ab, z. B. an die Fußbodenheizung oder Heizkörper. Dabei kondensiert das Kältemittel und wird wieder flüssig.
  5. Druckreduzierung und Zyklusbeginn: Nachdem das Kältemittel seine Wärme abgegeben hat, durchläuft es das Expansionsventil. Hier wird der Druck des Kältemittels reduziert, was zu einer Abkühlung führt. Das abgekühlte Kältemittel fließt zurück zum Verdampfer, um erneut Wärme aus der Sole aufzunehmen. Der Zyklus beginnt von vorne.

Funktionsweise der Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe ist eine innovative Technologie, die das Potenzial der geothermischen Energie nutzt, um Wärme zu erzeugen und Gebäude effizient zu beheizen. Diese Methode stellt eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen dar, da sie auf erneuerbarer Energie basiert und gleichzeitig dazu beiträgt, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Das Funktionsprinzip dieser Wärmepumpe beruht auf dem natürlichen Temperaturunterschied zwischen der Erdoberfläche und dem Erdinneren. In der Regel wird ein Flüssigkeitsgemisch, eine sogenannte Sole, durch Erdsonden oder Flächenkollektoren in den Boden geleitet, wo es die dort vorhandene Erdwärme aufnimmt. Die Sole transportiert diese Wärme dann zur Wärmepumpe. Die Wärme wird aus der Geothermie durch einen Wärmetauscher, den Erdkollektor oder die Erdsonde, an ein Kältemittel übertragen. Das Kältemittel wird in der Wärmepumpe verdichtet und erhitzt sich dabei. Das verdampfte Kältemittel wird in einem Kompressor komprimiert. Dadurch steigen der Druck und die Temperatur des Kältemittels. Das heiße Kältemittel gibt die Wärme an das Wasser ab, das dann erhitzt wird.

Dort erhöht die Wärmepumpe die Temperatur der aufgenommenen Energie, um sie für die Heizung oder Warmwasseraufbereitung nutzbar zu machen. Dieser Prozess erfolgt mit einem vergleichsweise geringen Energieaufwand, da die Wärmepumpe die gewonnene Erdwärme lediglich auf ein höheres Temperaturniveau anhebt.

Erdwärmepumpen sind eine umweltfreundliche und energieeffiziente Art zu heizen. Sie verbrauchen im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen wie Gas- oder Ölheizungen deutlich weniger Strom. Die maximale Heizleistung einer Erdwärmepumpe hängt von der Temperatur des Erdreichs ab. In Deutschland beträgt die Durchschnittstemperatur des Erdreichs in 100 Metern Tiefe etwa 11 bis 12 Grad Celsius. Das reicht aus, um im Winter Gebäude mit einer Wärmeleistung von bis zu 10 kW zu heizen.

Was kostet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Welche Kosten erwarten mich beim Kauf einer Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Die Kosten für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe setzen sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

  1. Anschaffung der Wärmepumpe: Die Kosten für die Wärmepumpe selbst variieren je nach Leistung und Hersteller. Für ein Einfamilienhaus können sie zwischen 10.000 und 15.000 Euro liegen.
  2. Erdkollektor oder Erdsonden: Die Kosten für den Erdkollektor oder die Erdsonden hängen von der benötigten Länge, dem Bodentyp und den örtlichen Gegebenheiten ab. Für ein typisches Einfamilienhaus können diese Kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegen.
  3. Installation und Montage: Die Installationskosten umfassen die Montage der Wärmepumpe, das Verlegen der Erdkollektoren oder Erdsonden und die Integration in das bestehende Heizsystem. Diese Kosten können zwischen 3.000 und 5.000 Euro betragen.
  4. Zusätzliche Komponenten: Kosten für zusätzliche Komponenten wie Pufferspeicher, Regelungstechnik oder Anpassungen am Heizsystem können zwischen 1.000 und 3.000 Euro liegen.
  5. Planung und Beratung: Für die Planung und Beratung durch Fachleute können zusätzliche Kosten anfallen, die zwischen 1.000 und 2.500 Euro variieren.
  6. Betriebskosten: Während die Betriebskosten vergleichsweise niedrig sind, sollten sie dennoch berücksichtigt werden. Dies beinhaltet Stromkosten für den Betrieb der Wärmepumpe.
Regli Ratgeber Infografik Anschaffungskosten Sole-Wasser-Wärmepumpe Anlagekosten Installationskosten Betriebskosten
Langfristig überwiegen Einsparungen bei den Betriebskosten die Anschaffungskosten der Sole-Wasser-Wärmepumpe.

Anschaffungskosten einer Erdwärmepumpe

Die Anschaffungskosten für eine Erdwärmepumpe hängen von verschiedenen Faktoren ab.

Größe der Wärmepumpe: Die Größe der Wärmepumpe richtet sich nach der Größe des Gebäudes und dem Heizbedarf.

Leistung der Wärmepumpe: Die Leistung der Wärmepumpe bestimmt, wie viel Wärme sie erzeugen kann.

Hersteller: Die Anschaffungskosten variieren je nach Hersteller.

Installationskosten einer Erdwärmepumpe

Die Installationskosten für eine Erdwärmepumpe hängen von verschiedenen Faktoren ab:

Art der Wärmepumpe: Die Installationskosten für Erdkollektoren sind in der Regel geringer als die Installationskosten für Erdsonden.

Örtliche Gegebenheiten: Die Installationskosten können je nach Bodenbeschaffenheit und Tiefe der Bohrungen variieren.

Fachbetrieb: Die Installationskosten können je nach Fachbetrieb variieren.

Betriebskosten einer Erdwärmepumpe

Die Betriebskosten einer Erdwärmepumpe sind sehr gering. Sie bestehen im Wesentlichen aus den Stromkosten für den Betrieb der Wärmepumpe.

Die Stromkosten für eine Erdwärmepumpe liegen in der Regel zwischen 700 und 900 Euro pro Jahr. Diese Kosten können durch die Nutzung von Ökostrom oder einer eignen Photovoltaik-Anlage reduziert werden.

Wird der Stromverbrauch der Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage gedeckt, fallen keine Stromkosten an.

Wie viel kostet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe fürs Einfamilienhaus?

Generell können die Gesamtkosten einer Sole-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen ungefähr 10.000 Euro und 25.000 Euro liegen. Diese Preisspanne beinhaltet die Kosten für die Wärmepumpe selbst, die Installation sowie gegebenenfalls den Bau von Erdsonden oder Flächenkollektoren. Der größte Kostentreiber ist die Größe des Einfamilienhauses. Je größer das zu beheizende Gebäude ist, desto leistungsfähiger und größer muss die Wärmepumpe sein, was sich auf die Kosten auswirkt.

Wie hoch sind die Betriebskosten für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Die Betriebskosten für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe hängen von verschiedenen Faktoren ab:

Wärmebedarf des Gebäudes

JAZ der Wärmepumpe

Jahreszeit - Außentemperatur

Der Wärmebedarf des Gebäudes ist der wichtigste Einflussfaktor. Je größer der Wärmebedarf, desto höher ist der Stromverbrauch der Wärmepumpe.

  1. JAZ der Wärmepumpe ist ebenfalls ein wichtiger Einflussfaktor. Die JAZ gibt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der zugeführten elektrischen Energie über einen Jahreszeitraum an. In anderen Worten zeigt die JAZ die Effizienz der Wärmepumpe über einen längeren Zeitraum an. Je höher die JAZ, desto effizienter ist die Wärmepumpe und desto geringer ist der Stromverbrauch.
  2. Die Jahreszeit und die Außentemperatur haben ebenfalls einen Einfluss auf den Stromverbrauch der Wärmepumpe. In der kalten Jahreszeit ist der Stromverbrauch höher als in der warmen Jahreszeit.
  3. Der größte Teil der Betriebskosten entfällt auf den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Eventuelle Abweichungen in der Angabe könnten auf unterschiedliche Heizanforderungen oder spezifische Systeme zurückzuführen sein.
  4. Die restlichen Betriebskosten entstehen durch die Wartung und Inspektion der Wärmepumpe. Die Wartungskosten liegen in der Regel bei etwa 100 Euro pro Jahr.
  5. Die Betriebskosten einer Sole-Wasser-Wärmepumpe können durch eine Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage noch weiter gesenkt werden. Wenn die Photovoltaik-Anlage den Strombedarf der Wärmepumpe deckt, fallen keine Stromkosten an.

Rechenbeispiel Stromverbrauch Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Berechnung des Stromverbrauchs einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfolgt nach einer simplen Formel:

Stromverbrauch = (Heizleistung / JAZ) x Betriebsstunden

Beispielrechnung Stromverbrauch

Angenommen, die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung von 16 Kilowatt und einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 5,33 läuft 1.800 Stunden pro Jahr. Dies entspricht einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Stromverbrauch = (16 kW / 5,33) x 1,800 h = 5.403 kWh

Um die jährlichen Stromkosten für die Anlage zu ermitteln, können Anlagenbesitzer den Stromverbrauch mit dem Preis pro Kilowattstunde (kWh) multiplizieren:

Stromkosten der Wärmepumpe = Stromverbrauch x Kosten pro kWh

Stromkosten der Wärmepumpe = 5.403 kWh x 0,28 Euro/kWh = 1,513 Euro

Welche Vorteile hat eine Sole-Wasser-Wärmepumpe gegenüber einer Gas- oder Ölheizung?

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe bietet gegenüber einer Gas- oder Ölheizung mehrere Vorteile, die sowohl ökologischer als auch ökonomischer Natur sind:

  1. Umweltfreundlichkeit: Der größte Vorteil liegt in der Umweltfreundlichkeit. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die natürliche Energie der Erde, indem sie Erdwärme als Wärmequelle verwendet. Im Gegensatz dazu verbrennen Gas- und Ölheizungen fossile Brennstoffe, was zu schädlichen Emissionen wie CO2 und anderen Schadstoffen führt. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Verbesserung der Luftqualität bei.
  2. Energieeffizienz: Wärmepumpen nutzen vorhandene Umweltenergie und benötigen nur wenig externe Energie, um diese auf ein höheres Temperaturniveau zu heben. Im Vergleich dazu haben Gas- oder Ölheizungen einen niedrigeren Wirkungsgrad, da sie primäre Brennstoffe verbrennen, um Wärme zu erzeugen. Sole-Wasser-Wärmepumpen können daher in der Regel einen höheren Wirkungsgrad und niedrigere Betriebskosten aufweisen.
  3. Langfristige Kosteneinsparungen: Obwohl die anfänglichen Installationskosten einer Sole-Wasser-Wärmepumpe möglicherweise höher sind als die einer Gas- oder Ölheizung, können langfristige Einsparungen erzielt werden. Durch die Nutzung kostenloser Umweltenergie und geringere Betriebskosten kann sich die Investition über die Lebensdauer der Anlage amortisieren.
  4. Vielseitigkeit: Sole-Wasser-Wärmepumpen können nicht nur zum Heizen, sondern auch zur Kühlung von Gebäuden eingesetzt werden. Durch einen umgekehrten Prozess können sie im Sommer Wärme aus dem Innenraum entziehen und so für eine angenehmere Raumtemperatur sorgen.
  5. Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Da Wärmepumpen auf erneuerbaren Energien basieren, reduzieren sie die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen wie Gas oder Öl. Dies kann langfristig eine stabilere Energieversorgung gewährleisten.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wahl des Heizsystems von verschiedenen Faktoren wie den individuellen Bedürfnissen, der Gebäudestruktur, den Kosten sowie der Verfügbarkeit und Kosten der Energiequellen abhängt. Dennoch bieten Sole-Wasser-Wärmepumpen im Allgemeinen eine nachhaltige und effiziente Alternative zu herkömmlichen Gas- oder Ölheizungen und können dazu beitragen, die Umweltbelastung zu reduzieren.

Regli Ratgeber Infografik Erdwärmepumpen vs Öl- Gasheizungen vier Aspekte
Sole-Wasser-Wärmepumpe haben gegenüber einer Gas- oder Ölheizung mehrere Vorteile.

Kosten Erdwärmepumpe vs. Ölheizung

Die Betriebskosten einer Sole-Wasser-Wärmepumpe sind deutlich niedriger als die Betriebskosten einer konventionellen Heizung mit fossilen Brennstoffen. Ein Einfamilienhaus mit einer konventionellen Heizung mit Öl verbraucht in der Regel etwa 2.500 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Ölpreis von 1,50 Euro pro Liter ergeben sich daraus Brennstoffkosten von etwa 3.750 Euro pro Jahr.

Welche Voraussetzungen sind für den Einsatz einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erforderlich?

Für den Einsatz einer Sole-Wasser-Wärmepumpe sind mehrere Voraussetzungen erforderlich, um eine effiziente und zuverlässige Funktion zu gewährleisten:

  • Verfügbarkeit von Platz im Außenbereich: Die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfordert Platz im Außenbereich für Erdsonden oder Flächenkollektoren. Die Größe des benötigten Bereichs hängt von der Größe des zu beheizenden Gebäudes und der spezifischen Anforderungen des Systems ab.
  • Geeignete Bodenbeschaffenheit: Für Erdsonden müssen geologische Gegebenheiten wie Bodenart und -schichten berücksichtigt werden. Ein Bodengutachten kann erforderlich sein, um die Eignung des Standorts für die Installation der Erdsonden zu bestimmen.
  • Planung und Genehmigungen: Die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfordert in vielen Fällen eine gründliche Planung sowie Genehmigungen von lokalen Behörden oder Bauämtern. Dies kann abhängig von der Region oder den örtlichen Bauvorschriften variieren.
  • Ausreichender Platz im Gebäude: Die Wärmepumpe selbst benötigt Platz im Gebäudeinneren. Es sollte genügend Raum für die Installation der Wärmepumpeneinheit und anderer notwendiger Komponenten wie dem Pufferspeicher vorhanden sein.
  • Isolierung des Gebäudes: Eine gute Gebäudeisolierung ist wichtig, um den Wärmeverlust zu minimieren und die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren. Ein gut isoliertes Gebäude führt zu geringerem Wärmeverlust und erhöht die Effizienz der Wärmepumpe.
  • Stromversorgung: Eine zuverlässige Stromversorgung ist unerlässlich, da Sole-Wasser-Wärmepumpen elektrische Energie benötigen, um die Erdwärme aufzunehmen und zu komprimieren.
  • Professionelle Installation und Wartung: Die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung. Es ist wichtig, dass die Installation von qualifizierten Fachleuten durchgeführt wird. Zudem ist regelmäßige Wartung entscheidend, um die optimale Leistung und Langlebigkeit des Systems sicherzustellen.

Bevor Sie sich für die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe entscheiden, ist es ratsam, eine umfassende Beratung durch Fachleute durchzuführen, um die Eignung des Standorts, die Machbarkeit des Systems und potenzielle Kosten zu bewerten.

Mein Haus hat Heizkörper, ist die Installation einer Wärmepumpe trotzdem sinnvoll?

Die Installation einer Wärmepumpe kann auch in einem Haus mit Heizkörpern sinnvoll sein. Obwohl Heizkörper in der Regel mit zentralen Heizsystemen wie Gas- oder Ölheizungen verbunden sind, können sie auch mit einer Wärmepumpe effizient betrieben werden. Hier sind einige Punkte zu berücksichtigen:

  • Wärmeverteilung: Wärmepumpen erzeugen Wärme mit niedrigeren Vorlauftemperaturen im Vergleich zu herkömmlichen Gas- oder Ölheizungen. Dies kann bedeuten, dass die vorhandenen Heizkörper eventuell angepasst oder ausgetauscht werden müssen, um effizient mit der niedrigeren Vorlauftemperatur der Wärmepumpe zu funktionieren. Es gibt spezielle Niedertemperatur-Heizkörper, die für den Betrieb mit Wärmepumpen optimiert sind.
  • Effizienzgewinne: Wärmepumpen erreichen ihre beste Effizienz bei niedrigeren Vorlauftemperaturen. Wenn das Haus gut isoliert ist und die Heizkörper entsprechend angepasst werden können, kann die Wärmepumpe effizient arbeiten und möglicherweise zu Einsparungen bei den Heizkosten führen.
  • Umweltfreundlichkeit: Die Nutzung einer Wärmepumpe, die auf erneuerbarer Energie basiert, trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Schonung der Umwelt bei. Selbst wenn vorhandene Heizkörper weiter genutzt werden, kann die Umstellung auf eine Wärmepumpe den ökologischen Fußabdruck des Heizsystems deutlich reduzieren.
  • Kühlungsoptionen: Wärmepumpen bieten oft die Möglichkeit der aktiven Kühlung im Sommer. Durch den umgekehrten Betrieb kann die Wärmepumpe Wärme aus dem Haus ziehen und für eine angenehme Raumtemperatur sorgen. Dies könnte eine attraktive zusätzliche Funktion sein, insbesondere in wärmeren Regionen.

Bevor Sie sich jedoch für die Installation einer Wärmepumpe in einem Haus mit Heizkörpern entscheiden, ist eine gründliche Beratung durch Fachleute wichtig. Sie können die Eignung des vorhandenen Heizsystems für den Betrieb mit einer Wärmepumpe bewerten und Empfehlungen für mögliche Anpassungen oder Optimierungen geben, um die beste Leistung aus dem System zu erzielen.

Regli Ratgeber Infografik Heizkörper und Wärmepumpe Wärmeverteilung Kühloptionen Effizienzgewinne Umweltfreundlichkeit
Die Installation einer Erdwärmepumpe kann auch in einem Haus mit Heizkörpern sinnvoll sein.

Kann ich eine Sole-Wasser-Wärmepumpe auch im Altbau installieren?

Es ist grundsätzlich möglich, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe auch in einem Altbau zu installieren. Allerdings gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten:

  • Gebäudedämmung: In Altbauten ist die Dämmung möglicherweise nicht so effizient wie in neueren Gebäuden. Eine gute Gebäudedämmung ist jedoch entscheidend, um den Wärmeverlust zu minimieren und die Effizienz einer Wärmepumpe zu maximieren. Es kann notwendig sein, zusätzliche Dämmmaßnahmen durchzuführen, um den Energieverlust zu reduzieren.
  • Heizsystem-Anpassungen: Bei einem Altbau mit einem bestehenden Heizsystem (z. B. Heizkörpern) muss möglicherweise das Heizsystem angepasst oder optimiert werden, um mit den niedrigeren Vorlauftemperaturen einer Wärmepumpe effizient zu arbeiten. Eventuell müssen spezielle Niedertemperatur-Heizkörper installiert werden.
  • Platz für Erdsonden oder Flächenkollektoren: Die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfordert Platz im Außenbereich für Erdsonden oder Flächenkollektoren. Bei einem Altbau können möglicherweise Anpassungen nötig sein, um genügend Platz für diese Elemente zu schaffen.
  • Baugenehmigungen und Vorschriften: Es ist wichtig, die örtlichen Bauvorschriften und Genehmigungsverfahren zu beachten, bevor Sie eine Wärmepumpe in einem Altbau installieren. In einigen Fällen können bestimmte Auflagen oder Genehmigungen erforderlich sein.
  • Professionelle Beratung: Vor der Installation einer Wärmepumpe in einem Altbau ist eine gründliche Beratung durch Fachleute ratsam. Experten können den Zustand des Gebäudes bewerten, die Eignung des Standorts für die Installation der Erdsonden oder Flächenkollektoren überprüfen und Empfehlungen für mögliche Anpassungen oder Optimierungen geben.

Obwohl die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe in einem Altbau einige Herausforderungen mit sich bringen kann, ist es oft möglich, mit entsprechenden Anpassungen und Planungen eine effiziente und umweltfreundliche Heizlösung zu schaffen. Eine sorgfältige Planung und professionelle Beratung sind jedoch unerlässlich, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wie lange dauert die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Die Dauer der Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe kann je nach verschiedenen Faktoren variieren, einschließlich der Größe des Gebäudes, der spezifischen Anforderungen des Systems, der Art der Erdwärmenutzung (Erdsonden oder Flächenkollektoren) und der Komplexität des Projekts. In der Regel können jedoch einige grobe Zeitrahmen genannt werden:

  1. Vorbereitungsphase und Planung: Diese Phase kann einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, abhängig von der Genehmigungszeit, der Planung der Anlage und der Beschaffung der erforderlichen Genehmigungen.
  2. Installation der Erdsonden oder Flächenkollektoren: Die Installation dieser Elemente kann mehrere Tage bis einige Wochen dauern, je nach Art des Systems und den Gegebenheiten des Standorts. Dies kann auch die Bodenvorbereitung und das Bohren von Sonden umfassen.
  3. Installation der Wärmepumpeneinheit: Die Installation der eigentlichen Wärmepumpeneinheit im Gebäude kann einige Tage in Anspruch nehmen, abhängig von der Komplexität des Systems, der Anpassungen am Heizsystem und der Verbindung zu den Erdsonden oder Flächenkollektoren.
  4. Abschlussarbeiten und Tests: Nach der Installation müssen verschiedene Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass das System ordnungsgemäß funktioniert. Dies kann zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und erfordert möglicherweise weitere Anpassungen.

Insgesamt kann die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe einige Wochen bis mehrere Monate dauern, abhängig von den genannten Faktoren und der Größe des Projekts. Es ist wichtig, dass die Installation von qualifizierten Fachleuten durchgeführt wird, um eine ordnungsgemäße Installation und optimale Leistung des Systems sicherzustellen. Eine gründliche Planung und Koordination zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien sind entscheidend, um die Installationszeit zu minimieren und ein effizientes System zu gewährleisten.

Was sollten Sie beim Kauf einer Sole-Wasser-Wärmepumpe beachten?

Beim Kauf einer Sole-Wasser-Wärmepumpe gibt es mehrere wichtige Punkte zu beachten, um sicherzustellen, dass Sie das richtige System für Ihre Bedürfnisse auswählen:

Energieeffizienz und Leistung: Achten Sie auf die Energieeffizienzklasse der Wärmepumpe. Eine höhere Effizienz bedeutet geringere Betriebskosten. Überprüfen Sie auch die Leistung der Wärmepumpe, um sicherzustellen, dass sie für die Heiz- und Kühlbedürfnisse Ihres Hauses ausreichend dimensioniert ist.

Qualität und Zuverlässigkeit: Wählen Sie eine Wärmepumpe von einem renommierten Hersteller mit einer guten Reputation für Qualität und Zuverlässigkeit. Überprüfen Sie auch die Garantiebedingungen, um sicherzustellen, dass Sie angemessen abgesichert sind.

Art der Erdwärmenutzung: Entscheiden Sie sich zwischen Erdsonden oder Flächenkollektoren als Wärmequelle für die Wärmepumpe. Die Wahl hängt von den geologischen Gegebenheiten Ihres Standorts und den Möglichkeiten der Installation ab. Ein Fachmann kann Ihnen dabei helfen, die beste Option für Ihr Grundstück zu bestimmen.

Installation und Platzanforderungen: Berücksichtigen Sie die Platzanforderungen für die Wärmepumpe im Innenbereich und für Erdsonden oder Flächenkollektoren im Außenbereich. Stellen Sie sicher, dass genügend Platz vorhanden ist und die Installation entsprechend durchgeführt werden kann.

Geräuschpegel: Informieren Sie sich über den Geräuschpegel der Wärmepumpe während des Betriebs, insbesondere wenn sie in der Nähe von Wohnbereichen installiert wird. Einige Modelle sind leiser als andere und könnten besser für Wohngebiete geeignet sein.

Kosten und Förderungen: Vergleichen Sie die Kosten verschiedener Modelle und prüfen Sie mögliche staatliche Förderprogramme oder Zuschüsse, die den Kauf und die Installation einer Wärmepumpe unterstützen könnten.

Professionelle Beratung: Holen Sie sich Angebote und Ratschläge von erfahrenen Fachleuten ein. Eine professionelle Beratung kann Ihnen dabei helfen, das am besten geeignete System für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden und sicherzustellen, dass die Installation ordnungsgemäß durchgeführt wird.

Indem Sie diese Punkte berücksichtigen und sorgfältig recherchieren, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen und eine Sole-Wasser-Wärmepumpe wählen, die sowohl Ihren Heiz- als auch Kühlbedürfnissen entspricht und gleichzeitig energieeffizient und zuverlässig ist.

Vorteile und Nachteile einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe hat verschiedene Vorteile und Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt.

Regli Ratgeber Infografik Vorteile und Nachteile Sole-Wasser Wärmepumpe Gegenüberstellung
Vorteile und Nachteile einer Sole-Wasser Wärmepumpe (Erdwärmepumpe).

Vorteile der Sole-Wasser-Wärmepumpe

  1. Umweltfreundlichkeit: Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen wie Erdwärme, was zu einer geringeren CO2-Emission im Vergleich zu fossilen Brennstoffen führt. Ihr CO2-Ausstoß wird bis zu 70% reduziert. Sie tragen zur Reduzierung der Umweltbelastung und des ökologischen Fußabdrucks bei.
  2. Energieeffizienz: Sie können Wärme aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich aufnehmen und auf ein höheres Temperaturniveau anheben. Sie erzielen somit eine höhere Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen, indem sie mehr Energie liefern, als für ihren Betrieb benötigt wird. Dies kann Ihre Heizkosten um bis zu 80% senken.
  3. Ganzjährige Nutzung: Sie können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Im Sommer können sie den Innenraum kühlen, indem sie Wärme aus dem Gebäude abführen und in den Boden leiten.
  4. Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Sole-Wasser-Wärmepumpen reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl, da sie auf erneuerbaren Energiequellen basieren.
  5. Langfristige Kosteneinsparungen: Obwohl die anfänglichen Installationskosten höher sein können, können langfristige Einsparungen bei den Energiekosten dazu beitragen, die Investition über die Lebensdauer des Systems auszugleichen.

Nachteile der Sole-Wasser-Wärmepumpe

  1. Anfangsinvestition: Die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erfordert eine beträchtliche anfängliche Investition, einschließlich der Kosten für die Wärmepumpe selbst, die Erdsonden oder Flächenkollektoren und die Installation.
  2. Platzbedarf: Die Installation von Erdsonden oder Flächenkollektoren erfordert ausreichend Platz im Außenbereich, was in einigen Fällen eine Herausforderung darstellen kann.
  3. Anpassung des Heizsystems: Bestehende Heizsysteme, wie Heizkörper, müssen möglicherweise angepasst oder ausgetauscht werden, um effizient mit der niedrigeren Vorlauftemperatur der Wärmepumpe zu arbeiten.
  4. Abhängigkeit von Umweltbedingungen: Die Leistung einer Wärmepumpe kann durch Umweltbedingungen wie die Temperatur des Erdreichs oder der Umgebungsluft beeinflusst werden, was zu Schwankungen in der Effizienz führen kann.

Die Wahl einer Sole-Wasser-Wärmepumpe hängt von individuellen Bedürfnissen, der Gebäudestruktur, den örtlichen Gegebenheiten und den finanziellen Möglichkeiten ab. Eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile kann dabei helfen, festzustellen, ob diese Art von Wärmepumpe die richtige Lösung für Ihre Anforderungen darstellt.

Sole-Wasser-Wärmepumpen als Klimaanlage verwenden

Sole-Wasser-Wärmepumpen können nicht nur zum Heizen, sondern auch zur Kühlung eines Gebäudes verwendet werden. Der Prozess, mit dem Wärmepumpen Wärme aus einem Ort nehmen und an einen anderen Ort übertragen, kann umgekehrt werden, um Kühlung zu erzeugen.

Im Sommer arbeitet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe als Klimaanlage, indem sie Wärme aus dem Inneren des Gebäudes aufnimmt und nach außen abführt. Der Prozess besteht aus drei Hauptphasen:

  1. Wärmeaufnahme: Die Wärmepumpe entzieht dem Innenraum des Gebäudes Wärme, indem sie das Wasser durch das Heizungssystem zirkulieren lässt.
  2. Komprimierung und Ableitung der Wärme: Das aufgenommene Warmwasser wird durch die Wärmepumpe komprimiert und die Wärme wird nach außen abgeführt. Dies kann durch Erdsonden oder Flächenkollektoren geschehen.
  3. Kühlung des Innenraums: Das abgekühlte Wasser wird dann zurück in das Heizungssystem des Gebäudes geleitet, um die Raumtemperatur zu senken.

Diese umgekehrte Arbeitsweise ermöglicht es der Sole-Wasser-Wärmepumpe, im Sommer als Klimaanlage zu dienen, wodurch sie eine vielseitige Lösung für das ganze Jahr darstellt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Effizienz einer Wärmepumpe als Klimaanlage von verschiedenen Faktoren wie der Größe des zu kühlenden Raums, der Außentemperatur und anderen Umgebungsbedingungen abhängt. Dennoch bietet die Möglichkeit der aktiven Kühlung eine zusätzliche Funktionalität der Wärmepumpe, die in warmen Jahreszeiten den Wohnkomfort verbessern kann.

Förderung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Wie hoch ist die Förderung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Die Förderung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Art der Wärmepumpe: Die Förderung ist bei Sole-Wasser-Wärmepumpen höher als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Wohnfläche: Die Förderung ist bei größeren Wohnflächen höher als bei kleineren Wohnflächen.

Energieeffizienz: Die Förderung ist bei hocheffizienten Wärmepumpen höher als bei weniger effizienten Wärmepumpen.

Gebäudetyp: Die Förderung ist bei Neubauten höher als bei Bestandsbauten.

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es für Sole-Wasser-Wärmepumpen in Bestandsbauten einen Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten.

Zusätzlich kann es auch noch regionale Förderprogramme geben, die eine Förderung für Sole-Wasser-Wärmepumpen anbieten.

Um die Förderung zu beantragen, müssen Sie einen Antrag bei der KfW oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen.

Nutzen Sie unseren umfassenden All-In-Service für Ihren BAFA- bzw. KFW-Förderantrag, bereitgestellt in Zusammenarbeit mit unserem Partner 42watt.

Regli Ratgeber Infografik Wärmepumpen Förderung Fördersätze in Prozent Investitionskosten BMWK BWP
Für unsere Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) gibt es 70 % Förderung vom Staat.

Wie wird die Förderung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe beantragt?

Um die Förderung für die Installation einer Wärmepumpe zu beantragen, sind verschiedene Unterlagen erforderlich. Diese umfassen:

  • Leistungsnachweis der Wärmepumpe: Ein Dokument, das die Leistungsfähigkeit und Eigenschaften der installierten Wärmepumpe bestätigt. Dies kann beispielsweise eine Kopie des Kaufvertrags oder der Rechnung sein.
  • Baubeschreibung oder Bauantrag: Dokumente, die Details zum Bauvorhaben und möglicherweise zur geplanten oder genehmigten Installation der Wärmepumpe enthalten.
  • Energieausweis: Ein Nachweis über die Energieeffizienz des Gebäudes, der möglicherweise bei der Beantragung der Förderung benötigt wird.

Für Neubauvorhaben sind zusätzlich folgende Unterlagen erforderlich:

  • Bauantragsunterlagen: Dokumente, die den Bauantrag und die baurechtlichen Genehmigungen des neuen Gebäudes belegen.
  • Energieausweis für das fertiggestellte Gebäude: Ein Nachweis über die Energieeffizienz des fertigen Gebäudes.

Die Bearbeitungszeit für den Förderantrag kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Nach Bewilligung der Förderung erhalten Sie den Förderbetrag nach der Installation der Wärmepumpe.

Tipps für eine erfolgreiche Antragsstellung:

  • Frühzeitige Planung: Beginnen Sie rechtzeitig mit der Beschaffung der erforderlichen Unterlagen, um Verzögerungen zu vermeiden.
  • Beratung durch Fachunternehmen: Experten können bei der Auswahl der passenden Wärmepumpe und bei der Antragstellung helfen.
  • Beachtung der Förderbedingungen: Informieren Sie sich über aktuelle Förderbedingungen, da diese sich ändern können.

Für eine reibungslose Antragstellung bieten wir Unterstützung und alle benötigten Informationen zur BAFA-Förderung. Nutzen Sie unseren All-In-Service für Ihren Förderantrag in Zusammenarbeit mit unserem Partner 42watt.

Sole-Wasser-Wärmepumpe – alle Produkte im Überblick

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Die NovaAqua ist eine der effizientesten Wärmepumpen auf dem Markt.

Wie lässt sich eine Sole-Wasser-Wärmepumpe finanzieren?

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe kann auf verschiedene Arten finanziert werden:

  1. Eigenkapital: Die Anschaffungskosten für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe können durch Eigenkapital finanziert werden. Wenn Sie über genügend finanzielle Mittel verfügen, können Sie die Investition aus eigenen Ersparnissen oder anderen liquiden Mitteln tätigen.
  2. Kredite und Darlehen: Banken und Finanzinstitute bieten spezielle Kredite oder Darlehen für die Anschaffung und Installation von energieeffizienten Heizsystemen wie einer Sole-Wasser-Wärmepumpe an. Diese Darlehen können zu attraktiven Konditionen, niedrigen Zinsen oder staatlich geförderten Krediten erhältlich sein. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Deutschland beispielsweise vergibt zinsgünstige Darlehen für energieeffiziente Sanierungen, die auch den Einbau von Wärmepumpen abdecken.
  3. Förderprogramme und Zuschüsse: Regierungsstellen und Energieagenturen bieten oft finanzielle Anreize und Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen an. Diese Fördermittel können Zuschüsse, Zulagen oder Steuervorteile umfassen. Es lohnt sich, nach lokalen, regionalen oder nationalen Förderprogrammen zu suchen, die für den Kauf und die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe verfügbar sind.
  4. Leasing oder Contracting: In einigen Fällen bieten Energieversorgungsunternehmen oder spezialisierte Dienstleister Leasing- oder Contracting-Modelle an, bei denen die Wärmepumpe gemietet oder über einen Dienstleistungsvertrag genutzt werden kann. Diese Optionen können eine Möglichkeit sein, um die Anfangsinvestitionskosten zu verringern, allerdings könnten die Gesamtkosten über die Laufzeit höher ausfallen.

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Die häufigsten Fragen zur Sole-Wärmepumpe

Welche Heizkörper für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Die Wahl der richtigen Heizkörper für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe ist wichtig, um eine effiziente und komfortable Wärmeverteilung zu gewährleisten. Sole-Wasser-Wärmepumpen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Daher sollten die Heizkörper eine hohe Wärmeabgabe bei niedrigen Vorlauftemperaturen haben. Generell sind Heizkörper mit größeren Oberflächen und niedrigeren Temperaturen besser für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet. Hier sind einige Optionen:

  • Niedertemperatur-Heizkörper: Spezielle Radiatoren oder Paneelheizkörper, die für den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen ausgelegt sind, eignen sich gut für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Diese Heizkörper haben eine größere Oberfläche, die eine bessere Wärmeübertragung ermöglicht, und sie funktionieren effizient, selbst wenn das Heizwasser nicht so heiß ist.
  • Fußbodenheizungen: Fußbodenheizungen sind ideal für den Betrieb mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Sie verteilen die Wärme gleichmäßig im Raum und benötigen niedrigere Vorlauftemperaturen, um effektiv zu arbeiten. Fußbodenheizungen bieten ein angenehmes Raumklima und sind energieeffizient.
  • Wandheizungen: Ähnlich wie Fußbodenheizungen arbeiten Wandheizungen effizient mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Sie sind eine gute Alternative, insbesondere wenn Fußbodenheizungen aus baulichen Gründen nicht möglich sind. Wandheizungen erwärmen die Wände, was zu einer behaglichen Wärme im Raum führt.
  • Niedertemperatur-Radiatoren: Spezielle Radiatoren, die für den Einsatz mit Wärmepumpen konzipiert sind, können ebenfalls eine Option sein. Sie sind darauf ausgelegt, mit geringeren Vorlauftemperaturen effizient zu arbeiten und dennoch eine angenehme Wärme abzugeben.

Die Auswahl des besten Heizsystems hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die architektonischen Merkmale des Hauses, die persönlichen Präferenzen, die Anforderungen an das Raumklima und die gewünschte Energieeffizienz. Es ist ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen, um das geeignetste Heizsystem für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten des eigenen Hauses zu wählen.

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Fußbodenheizungen sind die ideale Lösung für den Betrieb mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe.

Ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe umweltfreundlicher als andere Heizsysteme?

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe zählt zu den umweltfreundlicheren Heizsystemen. Ihr umweltfreundliches Merkmal resultiert aus der Nutzung der kostenlosen Erdwärme als primäre Wärmequelle. Durch Erdsonden, Flächenkollektoren oder Grundwasserbrunnen kann diese Wärmepumpe die natürliche Wärme des Erdreichs aufnehmen und in den Heizkreislauf umwandeln, um Räume zu erwärmen und Warmwasser bereitzustellen.

Ihr geringer, bis kein Bedarf an fossilen Brennstoffen reduziert den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich, was zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks beiträgt. Zudem weisen Sole-Wasser-Wärmepumpen aufgrund ihrer Effizienz, insbesondere bei konstanter Erdwärme, einen hohen Wirkungsgrad auf, selbst bei niedrigen Außentemperaturen. Dies ermöglicht eine effiziente Wärmeerzeugung, ohne dass zusätzliche umweltschädliche Ressourcen verbraucht werden.

Die langfristige Nachhaltigkeit dieser Wärmepumpen liegt auch darin begründet, dass sie die Abhängigkeit von begrenzten fossilen Brennstoffen verringern und stattdessen auf erneuerbare Energien setzen. Obwohl die Gesamtbilanz der Umweltfreundlichkeit von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter die Energieeffizienz des Systems und die Herkunft des benötigten Stroms, sind Sole-Wasser-Wärmepumpen im Allgemeinen eine ökologischere Option für Heizsysteme und tragen maßgeblich zur Reduzierung der Umweltauswirkungen bei.

Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage ergänzen

Die Kombination einer Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kann eine äußerst effiziente Lösung für die Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung sein. Hier sind einige der Hauptvorteile dieser Kombination:

  • Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie: Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie. Indem du die erzeugte elektrische Energie der Photovoltaikanlage nutzt, um die Sole-Wasser-Wärmepumpe zu betreiben, kannst du die Wärmeenergie aus dem Erdreich effizient für die Heizung und Warmwasserbereitung nutzen, während du gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzierst.
  • Reduzierte Betriebskosten: Die Nutzung des selbst erzeugten Stroms der Photovoltaikanlage zur Stromversorgung der Wärmepumpe kann die Betriebskosten erheblich senken. Die Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie ist eine nachhaltige und kosteneffiziente Möglichkeit, die Wärmebereitstellung des Gebäudes zu unterstützen.
  • Umweltfreundlichkeit: Die Kombination einer Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, da beide Technologien erneuerbare Energiequellen nutzen. Dadurch wird die Umweltbelastung verringert und die Nachhaltigkeit des Heizsystems verbessert.
  • Unabhängigkeit von Energieversorgern: Durch die Integration einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und Nutzung mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe kannst du einen Großteil deines eigenen Energiebedarfs decken. Das reduziert die Abhängigkeit von externen Energieversorgern und steigert die Unabhängigkeit deiner Energieversorgung.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Dimensionierung der Photovoltaikanlage ausreichend sein sollte, um sowohl den Bedarf der Wärmepumpe als auch andere elektrische Verbraucher im Haushalt abzudecken. Eine sorgfältige Planung und Dimensionierung beider Systeme ist entscheidend, um eine optimale Leistung und Effizienz sicherzustellen. Die Photovoltaikanlage muss mit einem Stromspeicher kombiniert werden, um den Strom aus der Photovoltaikanlage auch dann nutzen zu können, wenn die Sonne nicht scheint. Eine Beratung durch Fachleute für erneuerbare Energien kann dabei helfen, das beste System für deine spezifischen Bedürfnisse zu konzipieren und zu installieren.

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Der Strom einer Photovoltaikanlage reduziert die Betriebskosten der Sole-Wasser-Wärmepumpe.

Unterschied zwischen einer Luft Wasser Wärmepumpe und anderen Wärmepumpenarten?

Die Unterschiede zwischen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und anderen Arten von Wärmepumpen liegen in den unterschiedlichen Wärmequellen und den Komponenten, die für die Wärmeübertragung genutzt werden. Hier sind einige Hauptunterschiede:

Sole-Wasser-Wärmepumpe

  • Wärmequelle: Entnimmt Wärme aus dem Erdreich durch Erdsonden oder Erdkollektoren, die in den Boden eingelassen sind.
  • Wärmeübertragung: Die gewonnene Erdwärme wird über ein Flüssigkeitsgemisch (Sole) an die Wärmepumpe übertragen, welche dann das Heizwasser erwärmt.
  • Vorteile: Konstante Temperatur der Erdwärmequellen, höhere Effizienz im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen bei niedrigen Außentemperaturen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

  • Wärmequelle: Nutzt die Außenluft als Wärmequelle. Ein Ventilator zieht die Umgebungsluft an, um Wärme zu gewinnen.
  • Wärmeübertragung: Überträgt die gewonnene Wärme auf ein Wasser-Glykol-Gemisch, das durch einen Wärmetauscher fließt. Dieses erwärmte Gemisch wird dann für Heizzwecke genutzt.
  • Vorteile: Einfache Installation, keine aufwendigen Erdarbeiten, gut geeignet für Gebiete, in denen keine Erdsonden oder Erdkollektoren möglich sind.

Luft-Luft-Wärmepumpe

  • Wärmequelle: Verwendet ebenfalls die Außenluft als Wärmequelle, aber die gewonnene Wärme wird direkt in Luft umgewandelt, die dann zur Beheizung des Innenraums genutzt wird.
  • Wärmeübertragung: Die gewonnene Wärme wird in einem Innenraumgebläse erwärmt und in den Wohnraum geleitet.
  • Vorteile: Einfache Installation, benötigt keine Fußbodenheizung oder spezielle Heizkörper, um Wärme zu übertragen.

Jede Art von Wärmepumpe hat Vorteile und Nachteile, abhängig von den spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes, der Region und den individuellen Heizanforderungen. Die Wahl der geeigneten Wärmepumpe hängt von unterschiedlichen Faktoren wie verfügbarer Fläche, Installationskosten, Energieeffizienz und Umweltbedingungen ab. Es ist ratsam, eine eingehende Beratung durch Fachleute durchzuführen, um die beste Option für Ihre Bedürfnisse zu ermitteln.

Über den Autor

Thomas Regli ist der Gründer und Namensgeber von Regli sowie Pionier und Experte der Thermodynamik mit jahrzehntelanger Expertise in den Bereichen Kältetechnik, Heizungstechnologie und Hydraulik. Als Erfinder der NovaAir Wärmepumpe hat er bereits 2017 einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung hocheffizienter Wärmepumpen mit R290 Propan erreicht.

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